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Helmtherapie
In unserer Praxis bieten wir bei ausgeprägten Verformungen des kindlichen Kopfes die Helmtherapie als sichere und etablierte Methode an. Beginnt sie frühzeitig, kann die Kopfform vollständig harmonisiert werden. Auf den folgenden Seiten halten wir für Sie viele Informationen über dieses schonende Verfahren bereit.
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Dann füllen Sie bitte vor dem Besuch in unserer Praxis einen kurzen Anamnese-Bogen aus, den Sie hier im PDF-Format herunterladen können: Anamnese-Bogen Helmtherapie.
Therapie
Physiotherapie / manualtherapeutische Maßnahmen
Die Behandlung von Kopfverformungen sollte möglichst früh beginnen. Die Erfolgsaussichten sind dann am besten und die Behandlungsdauer kürzer. Bei milden Formen und rechtzeitigem Beginn ist allein durch physiotherapeutische Übungen eine Verbesserung möglich. Das muskuläre Ungleichgewicht und das weitere Kopfwachstum lassen sich positiv beeinflussen. Beginnt die Therapie rechtzeitig, kann die Kopfform vollständig harmonisiert werden. Ist jedoch die Verformung stärker, führt eine alleinige krankengymnastische Behandlung nicht zum Erfolg.
Helmtherapie als schonendes Verfahren
Die Helmtherapie ist eine sichere und etablierte Methode, ausgeprägte Verformungen des kindlichen Kopfes zu behandeln. Sie ist ein schonendes Verfahren, der Helm wirkt passiv. Er übt keinen Druck auf den Schädel aus. Der Helm liegt dem Kopf dort an, wo die Form korrekt ist. Bereiche mit Defiziten sind hohl gelegt. So nutzt der Helm das Wachstum des kindlichen Kopfes aus, um ihn in die Idealform zu führen.
Da das Schädelwachstum im ersten Lebensjahr am größten ist, sollte in dieser Zeit mit der Helmtherapie begonnen werden. Der günstigste Zeitpunkt für den Behandlungsbeginn ist der 4.–6. Lebensmonat. In dieser Periode wächst der Kopf rasch, wodurch sich die Behandlungsdauer auf ein Minimum reduzieren lässt. Je nach Ausprägung der Verformung und nach Alter der kleinen Patienten dauert die Therapie zwischen 2 und 6 Monaten, selten länger.
Um einen ausreichenden Erfolg zu erzielen, muss der Helm 23 Stunden am Tag getragen werden. Die übrige Zeit wird zur Reinigung des Helmes und zur Hautpflege genutzt. Nach einer kurzen Phase gewöhnen sich die Kinder schnell an den Helm.

